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CS0.5 - Eigenbau einer Märklin-kompatiblen Zentrale

Im Stummi-Forum habe ich eine Anleitung gefunden wie man sich eine CS2 nachbauen kann.

Na ja, zumindest fast. Das Endprodukt hat kein Display und kann auch keine Sounddekoder programmieren. Alle anderen wichtigen Funktionen sind aber vorhanden.

Teile und Aufbau

Das System basiert auf einem sogenannten "BananaPi", einer Variante des RaspberryPi Kleincomputers mit einem integrierten CAN-Controller. Dieser wird benutzt um auf die Daten der Eisenbahn zuzugreifen, denn dieses Bussystem verwendet Märklin auch. Außerdem kann der Computer genutzt werden um weitere Funktionen zu verwenden, so arbeitet er als Rocrail-Server und setzt Datenverkehr aus dem Heimnetz auf den CAN-Bus um. So kann man zum Beispiel auch Märklins PC-CS2 oder die RemoteCS-App auf Android benutzen.

Und äußerst günstig ist es auch. Der BananaPi kostet etwa 40€, die Bauteile für den Adapter um die 20€ - bei mir waren es 24€ inklusive eines S88-Interfaces sowie Anschlussplatine für MS2 an den CAN-Bus.

Nachteil: das Gerät muss selbst zusammengelötet werden.

Einzelteile

Dies sind die Einzelteile, malerisch um den BananaPi herumgruppiert. Es sieht schlimmer aus als es ist, es handelt sich bis auf wenige Ausnahmen um schöne große, altmodische Teile die ich auch noch sehen kann.SMD Bauteile Lediglich 5 SMD-Bauteile haben sich dazwischengemogelt, und einer der Widerstände fiel mir natürlich sofort zu Boden. Glücklicherweise fand ich ihn schnell wieder.
Das Einlöten dieser winzigen Bauteile war etwas mühselig, funktionierte aber schlussendlich und das Modul funktioniert ohne Probleme.

Das Löten ging dank Gerds gut illustrierter Seite und gut vorbereiteter Platine ziemlich problemlos und anfängliche Probleme stellten sich auch als selbstgemacht heraus. So war eines der Verbindungskabel zur Gleisbox nicht richtig eingesteckt was der Signalübertragung nicht besonders hilft.

Quasi als Nebeneffekt ergab sich noch ein kleiner Verteiler an den ich CS2s anschließen kann, ähnlich dem Spielpunkt.NET, aber handlicher.

Auch der BananaPi war vollkommen problemlos eingerichtet und verbindet sich anstandslos mit dem Heimnetz. Über puTTY und WinSCP kann man auf die Kommandozeile zugreifen und Dateien übertragen. Die von Gerd auch noch angebotene Möglichkeit eine Verbindung über den seriellen Port aufzunehmen benötigte ich gar nicht. TCP/IP ist viel komfortabler.